
Burgund im Burgenland
Hauptberuflich hat Hans Steiner ganz andere Wege eingeschlagen. Geblieben ist er dem Weinbau und der Weinbau ihm trotzdem – als Familiensache. Neben regionalen „Klassikern“, Welschriesling und Blaufränkisch beschäftigen den Winzer seit jeher vor allem die Burgunder.
Das emsige Treiben am Morgen an goldenen Herbsttagen vor dem Aufbruch zur Weinlese, das knatternde Geräusch des Traubenquetschers, der Duft von frisch gepresstem Traubensaft und die gesellige Stimmung beim Abendessen mit allen Lesehelfern… Kindheitserinnerungen, die seit jeher die Liebe Hans Steiners zum Weinbau antreiben. Seine Weinbau-Philosophie kommt entsprechend auch ohne große Floskeln aus, aber mit einem klaren Ziel: Die Charakteristik der Sorte ins Glas zu bringen. Elegant und voller Finesse in der Jugend, voller Trinkfreude in den reiferen Jahren.
„Die Verbundenheit meiner Vorfahren mit der Region und dem Weinbau möchte auch ich in meinem Tun weitertragen, sodass auch meine Weine Botschafter unserer Region und unserer Identität sind!“
Neben den regionalen Spezialitäten hängt das Herz des Winzers vor allem an den Burgundern, die schon im 13. Jahrhundert rund um Podersdorf kultiviert worden sein sollen. Grauburgunder, Weißburgunder und den Pinot Noir kultiviert und veredelt er so, wie es seiner Philosophie entspricht: elegant, charaktervoll und unverwechselbar. Und mit dem Qualitätsanspruch, dass auch genau das im Glas und bei den Weingenießern ankommt.


