
Weinkultur: von Weingespür und Kunstsinn
In Podersdorf am See macht die Familie Payer bio-zertifizierten Wein. Nicht, weil es modern ist, sondern weil von gesundem Land guter Wein kommt. Und weil guter Wein sich mit guter Unterhaltung hervorragend verträgt, bringen die Winzer auch regionale Kunst und Kultur zum Gedeihen.
Die Payers leben und wirtschaften seit Generationen im Seewinkel. Ackerbau und natürlich Weinbau verbinden sie mit dem Land, den Leuten, dem Boden und dem See. Langfristig gedacht wird folglich überall. Man tut, was dem Wein und dem Boden gut tut, versucht sie so natürlich zu halten, wie es geht. Und wenn dabei der Ertrag ein bisschen geringer ausfällt, als er es mit intensivsten Mitteln sein könnte, dann ist das nicht Irrtum oder gar Unkenntnis. Es ist ein klares Bekenntnis zu den Werten, die Wein und Winzer auszeichnen: nachhaltig, bodenständig, ehrlich und achtsam. Und das soll man am Ende im Glas schmecken.
„Mein perfekter Wein-Moment ist, bei Sonnenuntergang am See mit guten Freunden ein Gläschen zu genießen.“ Rudolf Payer
„Dort zu leben, wo andere Urlaub machen, ist ein Privileg, das ich in meinem Leben nicht missen möchte“, sagt Rudolf Payer. Dementsprechend engagiert sich die Familie Payer in Podersdorf nicht nur für die vollmundigen, sonnengereiften Weine, für die die SeeWinzer bekannt sind, sondern auch für die Kultur in der Drei-Länder-Region. Darum gehört neben der Buschenschank auch eine Kulturlocation zum Payer‘schen Betrieb. Hier wird ausnahmsweise nicht der Wein zelebriert, sondern das, was eine lange getrennte, aber historisch verbundene Region eint. Und zwar auf eine Art, die gut zu PayerPayer Weinkultur passt: mit Ecken und Kanten, ohne moralisierende Ansprüche, aber immer mit Haltung.


